Florian Geyer - Der Rebell1525 - Der Bauernkrieg in Frankennach Motiven, Figuren und Texten von N.Fey, J.W.Goethe, G.Hauptmann, F.Lassalle, S.Mayer, H.Rademacher, J.Seitz und F.Wolf 1. AktSchäftersheim, im Klosterhof
Fürstbischof Konrad von Thüngen visitiert das Kloster und will dort mit seinen Vasallen Kriegsrat über die zunehmend unsicheren Zustände halten. Unter den Geladenen sind auch Götz von Berlichingen, Wilhelm von Grumbach und Florian Geyer. Die drei geraten ob ihrer unterschiedlichen Weltanschauung sofort aneinander. Eine Abordnung der Bauern erscheint, um dem Fürstbischof die von ihnen aufgesetzten 12 Artikel zu unterbreiten, wird aber hohnlachend fort geprügelt und scheidet im Zorn. 2. AktRothenburg, vor der Stadtmauer
Bauern beim schweren Frondienst. Ritter Grumbach schindet sie mit Vergnügen. Zwei von den Jägern des Vogts belästigte Mädchen entfachen zusätzlich den Zorn der Menge. Der Vogt erscheint, um für Ordnung zu sorgen, trifft aber auf Altbürgermeister Kumpf, der ihn entwaffnet und gefangen setzt. 3. AktBallenberg, im fürstbischöflichen Jagdgebiet
Die Jagdpartie des Fürstbischofs macht Rast und weidet sich am Elend der Bauern. Geyer, Mentzingen und Hutten bekennen sich endgültig zu ihrer Rechtsauffassung und verlassen den Bischof. Grumbach will das Hirtenmädchen Katharina vergewaltigen, wird aber von Geyer und Mentzingen verjagt. Geyer verliebt sich in Katharina und der Jude Schmuel bringt Nachricht von einer geplanten Kundgebung mit Pater Ambros. 4. AktSulzdorf, an der Mauer
Die Volksseele kocht. Georg Metzler hat aus Rache für seine vonm Grafen von helfenstein verschleppte Tochter das lokale Amtshaus geplündert. Götz von Berlichingen wird in die Dienste der Bauern zwangsverpflichtet, aber man ahnt schon, dass auf ihn kein Verlass ist. Pater Ambros heizt die Stimmung mit einer fanatischen Predigt an und die Bauern wählen Florian Geyer und Georg Metzler zu Feldherrn. Geyer zieht mit seinen Leuten nach Würzburg. Als Metzler von den Gräueltaten des Helfenstein an seiner Tochter erfährt, stürmt er mit seinen Bauern in wilder Wut nach Weinsberg. - - - - - PAUSE - - - - - 5. AktWeinsberg, vor der Burgmauer
Schmuel schleicht sich in das Helfensteiner Schloss. Metzlers Truppen berennen vergeblich die Burg, bis Schmuel mit dem gestohlenen Schlüssel zum Pulverturm erscheint. Der wird daraufhin in die Luft gejagt und die ganze Familie Helfenstein umgebracht. Metzler und Rohrbach streiten sich gerade um die Beute, als Geyer dazukommt und versucht, wieder Zucht und Ordnung in den Bauernhaufen zu bekommen. Als ihm das nicht gelingt, dankt er ab und geht zurück nach Würzburg. Schliesslich folgen ihm die Bauern, wenn auch ungern. 6. AktWürzburg, im Bauernlager
Das Bauernheer ist zügellos, verlottert und zerstritten, die unfähigen Anführer Metzler und Rohrbach wollen Geyer nicht mehr in ihren Reihen und hetzen die Menge gegen ihn auf. Wilhelm von Grumbach gelingt es mit einer List, ins Bauernlager zu gelangen: Er gibt sich als Überläufer aus, überwältigt in einem günstigen Moment Florian Geyer und verschleppt ihn in die Festung. Damit ist der Bauernhaufe endgültig führungslos. 7. AktWürzburg, in der Festung Marienberg
Geyer wird dem Fürstbischof vorgeführt, soll dem Aufstand abschwören und lehnt stolz ab. Daraufhin soll er nach einer letzten flammenden Ansprache unter dem Hohngelächter der Bischofsclique vom Festungsturm zu Tode gestürzt werden, kann aber durch einen gewagten Sprung noch einmal entkommen. Während der Bischof das blutige Ende der Bauernerhebung feiert, bringen seine Schergen alle gefangenen Bauern um und die Rädelsführer enden auf dem Scheiterhaufen. |








